
Säule 3a Kontenrechner
Erhalte deinen persönlichen Säule-3a-Fahrplan: wann du ein neues Konto eröffnest, wann du beziehst, und was dich das an Steuern kostet oder spart.
Hinweis: Ein Aufschub des Säule-3a-Bezugs über das Referenzalter hinaus ist nur möglich, solange du weiterhin erwerbstätig bist, maximal jedoch fünf Jahre.
Die Steuerberechnung basiert auf Richtwerten für den Kantonshauptort. Je nach Wohngemeinde können die tatsächlichen Kapitalbezugssteuern abweichen. Eine individuelle Berechnung findest du unter: ziffr.ch / finpension-Karte / VZ-Rechner oder UBS-Rechner
Steueroptimierung: Priorisiert die tiefstmögliche Kapitalbezugssteuer. Der Rechner nutzt möglichst viele sinnvolle Bezugsjahre und verteilt das Kapital steuerlich optimal.
Ausgewogen: Sucht den besten Kompromiss zwischen Steuerersparnis und längerer Anlagezeit. Kapital wird nicht unnötig früh bezogen, aber hohe Steuerprogression wird vermieden.
Renditemaximierung: Priorisiert die längstmögliche Anlagezeit innerhalb der Säule 3a. Kapital bleibt möglichst lange investiert, auch wenn dadurch die Kapitalbezugssteuer höher ausfallen kann.
Referenzalter: Das Alter, ab dem du ordentlich in Rente gehst (üblicherweise 65). Der frühestmögliche Bezug ist 5 Jahre davor, ein Aufschub bis zu 5 Jahre danach möglich, wenn du weiterarbeitest.
Wachstumsstrategie: Zeigt dir, wann ein Konto sein Wachstumsziel von selbst erreicht, rein durch Zinseszins, ganz ohne weitere Einzahlungen.
Steueroptimierung: Berechnet, wie viele Konten insgesamt die tiefste Gesamtsteuer bei der Auszahlung ergeben.
📈Dein persönlicher Konten-Fahrplan
Diese Übersicht zeigt dir, wann du welches Konto besparen und wann du ein neues Konto eröffnen solltest. Die Zeitpunkte werden anhand deiner gewählten Strategie, des erwarteten Gesamtvermögens und der geplanten Bezugsjahre berechnet.
⚖️Steuervergleich nach Anzahl Konten
⚖️Zusätzlicher Nutzen jedes weiteren Kontos
⚖️Strategievergleich
🧾Steuervergleich
Wie der Rechner funktioniert: Zuerst wird dein gesamtes künftiges Säule-3a-Vermögen berechnet, unabhängig davon, wie viele Konten du führst. Erst danach ermittelt der Rechner, wie dieses Vermögen optimal auf mehrere Konten und Bezugsjahre verteilt wird, je nachdem, welche Strategie du wählst. Für jedes Konto wird geprüft, ob dessen Saldo allein durch Zinseszins bis zum nächsten verfügbaren Bezugsjahr ausreicht. Ist das der Fall, gilt das Konto als "fertig bespart", und alle künftigen Einzahlungen fliessen ins nächste.
Die drei Strategien: Steueroptimierung, Ausgewogen und Renditemaximierung führen bewusst zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wichtig zu wissen: Mehr Steuerersparnis bedeutet nicht automatisch mehr Vermögen am Ende. Eine spätere Auszahlung kann trotz höherer Steuer netto vorteilhafter sein, weil das Kapital länger vom Zinseszins profitiert. Genau das zeigt dir der Strategien-Vergleich weiter oben.
Warum mehrere Konten? Säule-3a-Guthaben können grundsätzlich ab fünf Jahren vor dem Referenzalter gestaffelt bezogen werden. Ohne Erwerbstätigkeit nach dem Referenzalter stehen damit bis zu sechs unterschiedliche Bezugsjahre zur Verfügung. Wer über das Referenzalter hinaus erwerbstätig bleibt, kann den Bezugszeitraum um bis zu fünf weitere Jahre verlängern. Wie viele Konten tatsächlich sinnvoll sind, hängt vom erwarteten Gesamtvermögen, der Steuerprogression und der persönlichen Bezugsstrategie ab.
Für wen sich das lohnt: Besonders für alle mit hohem und/oder langfristig aufgebautem Guthaben, zum Beispiel Selbstständige mit dem deutlich höheren Maximalbeitrag oder Angestellte, die früh und konsequent einzahlen. Bei kleineren Gesamtvermögen unter CHF 150'000 ist der Unterschied zwischen 1 und 5 Konten oft gering.
Was zu beachten ist: Die Berechnung geht von konstanter Rendite und konstanten Einzahlungen aus. Reale Verläufe schwanken, und die optimale Strategie sollte regelmässig überprüft werden. Die Steuerwerte basieren auf Kantonshauptort-Richtwerten für Alleinstehende. Dein tatsächlicher Betrag kann je nach Gemeinde, Zivilstand und Konfession abweichen. Bezüge aus der Pensionskasse oder aus Freizügigkeitskonten werden, wenn sie im selben Kalenderjahr wie ein Säule-3a-Bezug erfolgen, für die Steuerberechnung zusammengerechnet. Die Progression steigt dadurch spürbar. Plane solche Bezüge nach Möglichkeit in anderen Jahren als deine Säule-3a-Bezüge.